Größen vermitteln
Wenn ihr Landschaften fotografiert kann es sein, dass ihr einen überdiminsonalen Baum oder ähnliches seht, die größer als ein LKW sind und wollen sie fotografieren. Jetzt kann es passieren, dass die Bäume am Foto gar nicht so zur geltung kommen. Warum? Weil man einfach kein Gefühl für die Größe hat.. . Deshalb solltet ihr zur Vermittlung der Größeeindrucks andere Dinge ins Foto einbinden, die eine Art Skala bilden.
Genau deswegen werden Bergketten gerne mit Kletterern oder Bergsteigern fotografiert, weil man dadurch erfährt wie groß die Berge echt sind.
Also sucht immer nach einem Referenzpunkt. Das funktioniert auch mit kleineren Dingen. In etwa ein Handy in der Hand eines Mannes/ einer Frau.
Fotos beim Übertragen auf den PC von der SK löschen
Wieder einer der kleinen Tipps.
Heute gibts eigentlich keinen wirklichen Tipp, eher eine Erinnerung.
Wenn ihr eure Fotos auf den PC übertragt, dann vergesst nie die Fotos von der Speicherkarte zu löschen. Ich habe das schon oft vergessen und das ist nicht angenehm! Also nicht vergessen: Fotos löschen!
Das war´s heute auch schon, bin heute schon müde.
Experimentieren!
Die digitale Fotografie bringt viele Vorteile. Einer davon ist, dass wir soviele Fotos machen können, wie unsere Speicherkarte hergibt.
Zur Zeit der analogen Fotografie konnten es sich nur gutverdienende Profifotografen leisten zu experimentieren. Die Filmentwicklung und der Film kosteten eben ihr Geld.
In der digitalen Fotografie ist das alles anders. Ihr könnt eure Fotos sofort am LCD anschauen und auch sofort wieder löschen. Eine Aufnahmen kostet euch also keinen Cent.
Also wenn du eine schräge Idee hast oder einfach nur mal was ausprobieren willst, dann tue es.
Keine Scheu, du kannst nix verlieren!
Kleine Tipps zur Fotografie
Da in nächster Zeit mein Zimmer umgebaut wird und ich zeitlich sehr beschränkt bin, werde ich euch immer wieder die kleinen aber sehr hilfreichen Tipps zum Fotografieren erzählen.
Schlechte oder misslungene Bilder sofort löschen
Um eure Speicherkarte nicht unnötig zu belasten, lösche ich und auch ander Fotografen die richtig schlechten Aufnahmen direkt nach der Aufnahme. Wenn ihr euer Bild am LCD-Monitor anschaut und bemerkt, dass es deutlich über- oder unterbelichtet ist, unscharf oder schlecht komponiert ist, dann löscht das Foto sofort auf der Kamera.
Das hat 2 Vorteile: 1.) Wenn ihr später die Speicherkarte in den Computer steckt ladet ihr nur gute Bilder rauf. Ich betone gute Bilder, nicht optimale. 2.) Ihr habt auf euerer Speicherkarte mehr Platz für gute Aufnahmen.
Noch ein Vorteil
Wenn wir die schlechten Bilder schon auf der Kamera aussortiert haben, fühlen wir uns beim Betrachten der restlichen Bilder als besserer Fotograf. Schließlich haben wir ja die üblen Fotos schon entfernt. Das spart auch Arbeit am PC und villeicht denken wir uns ja dann: “Die Bilder sind ja geiler als ich gedacht habe.”
Zu viel Bildbearbeitung?
Ich habe euch ja in den letzten Artikeln viel über Bildbearbeitung erzählt und heute drehe ich den Spieß mal um. Wann ist es zu viel. Kommt man ohne Bearbeitung aus?
Dass wir mit allen möglichen Bildbearbeitungsprogrammen in Fotos eingreifen und verändern wissen wir. Das ist auch nicht weiter schlimm. Ein bisschen Farbkorrektur hier ein bisschen Nachbelichten da und und und.
In Modemagazienen geht heutzutage kaum ein Foto über den Tisch, welches nicht retuschiert wurde.
Die Bildbearbeitung macht uns fast alles möglich.
Ich persönlich habe kein Problem damit ein bisschen die Farben aufzuwerten oder den Himmel düster zu machen. Die ein oder andere Falte oder Hautunreinheit auszubessern ist auch nicht schlimm, doch wenn ich sehe wie manche Modelle aufgewertet, entstellt und überperfektioniert werden, dann frage ich mich schon was das soll.
Also ich bin gegen eines: Gegen hinzufügen oder entfernen von ganzen Objekten, das austauschen von Farben oder übermäßiges weichzeichenen der Haut.
Ich versuche meine Bilder so natürlich wie möglich zu halten und wenn möglich ganz ohne Bearbeitung auszukommen.
Habt ihr unbearbeitete Fotos, die gut aussehen?
Wie sieht es mit der Bildbearbeitung bei euch aus?
Fotoblog: The flower

Heute möchte ich euch ein Foto vorstellen, welches ich im Frühjahr 2009 geschossen habe. Mit einem kleinen Tuturial möchte ich euch gleich zeigen wie ihr die Tipps aus den Lighroom-Post 1 und 2 umsetzten könnt.
Bildinformationen:
Belichtung: 1/20 sec.
Blende: f/11
Brennweite: 214mm
ISO: 100
Objektief: Sigma 70-300
Kamera: Canon EOS 450D
Dateityp: RAW
Original:

Bildbearbeitung:
Ich möchte die Bearbeitung einfach einmal mit Bildern machen. Wenn es dann noch fragen gibt, dann einfach einen Kommentar schreiben und ich werde den Artikel dementsprechend ergänzen.
Zuerst habe ich den Weißabgleich mit der Pinpette gemacht und leicht korregiert.

Dann die Belichtung ein bisschen erhöht, den Wiederherstellungsregler auch ein bisschen nach rechts gezogen und zum Schluss noch ein bisschen die Tiefen mit dem Schwarzregler verdunkelt.

Ab hier gehts weiter mit den nächsten Artikel, in denen ich diese Dinge erklären werde.
Jetzt habe ich die Helligkeit erhöht um die Mitteltöne zu betonen den Klahrheitregler für mehr Biss und ein bisschen Leben mit den Reglern Lebendigkeit und Sättigung.

Mehr Kontraste mithilfe der Gradationskurve.

Fertig!
Lightroom Tipps – Teil 2
Also heute ist es ja schon ziemlich spät, aber ich war den ganzen Tag unterwegs und….. . Jetzt will ich mich aber nicht verplappern, hier der Artikel:
Es geht jetzt weiter mit den Lightroom Tipps und wie versprochen gibts heute Tipps und Tricks rund um die Nachbelichtung und Belichtungskorrektur.
Die Belichtung
Den Weißabgleich haben wir ja bereits eingestellt und jetzt machen wir uns an die Belichtung. Es gibt zwar einen Belichtungsregler, aber wir werden noch ein paar mehr benötigen, um die Belichtung korrekt einzustellen. Das klingt jetzt villeicht komplizier, ist es aber nicht. Los geht´s!
Schritt 1:
Die generelle Belichtung wird im rot eingezeichneten Bereich vorgenommen. Wir haben hier ein unterbelichtetes Bild. Wenn du dir aber nicht sicher bist ob dein Bild unterbelichtet ist, dann kannst du das ganz leicht herausfinden. Schau einmal rechts oben in den Histogrammbereich. Hier sind rechts fast bis gar keine Daten vorhanden, genau dort wo normalerweiße die Lichter sein müssten. Also wenn du soetwas vorfindest, dann ist dein Bild unterbelichtet.
Schritt 2:

Um ein Foto allgemein aufzuhellen, zieh einfach den Belichtungsregler nach rechts. Auch hier hat Adobe, wie beim Weißabgleich, eine optische Hilfe eingebaut. Nach rechts hin wirds immer heller und nach links hin immer dunkler. Beim aufhellen müsst ihr aber aufpassen, dass ihr nicht zu hell werdet, da sonst gewisse Deteils in den Lichtern “ausbrennen”. Zum Glück warnt und Lighroom aber davor. Wie sich dieses Problem erkennen lässt und auch beheben, lest ihr in Schritt 3.
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Schritt 3:

Im Histogramm seht ihr rechts oben ein kleines Dreieck. Färbt sich dieses blau, verlieren wir Deteils im blauen Farbkanal, bei rot im roten und bei grün im grünen. Färbt es sich aber weiß, verlieren wir in allen 3 Kanälen Deteils. Um herauszufinden wo wir Deteils verlieren, klicken wir auf das Dreieck.
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Schritt 4:

Wenn wir jetzt sehen, dass wir Deteils verlieren aber die Belichtung stimmt, dann ziehen wir einfach den Wiederherstellungsregler nach rechts. Ein der coolsten Funktionen in Lightroom. Was mach jetzt aber dieser Regler? Eigentlich ganz einfach: die hellst, also die “beschnittenen” Bereiche werden verdunkelt, die allgemeine Belichtung bleibt aber.
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Schritt 5:

Um die tiefsten Tiefen in einem Bild zu bearbeiten, verwenden wir den Schwarz Regler.
Ziehe diesen nacht rechts um diese Tiefen zu verdunkeln oder nach links um diese aufuhellen. Eigentlich ganz simpel.
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Jetzt noch ein paar Tipps:
Um in Lightroom einen Regler zurückzusetzen klick einfach doppelt auf den Namen des Reglers.
Um nicht jedesmal auf das Dreieck zu klicken, können wir auch die J-Taste drückem.
Im nächsten Teil geht es um Farben, mehr Biss für Fotos und Kontraste.

